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KEL-Gespräche

1. Was ist ein KEL-Gespräch?

Das Kind – Eltern – Lehrer-Gespräch ist ein fixer Bestandteil der Neuen Mittelschule und findet pro Schulstufe mindestens einmal im Jahr statt. Anders als beim Elternsprechtag steht bei diesem Treffen der Schüler mit seinen Stärken, Interessen, Wünschen und persönlichen Leistungen im Mittelpunkt.

 2. Wann finden die KEL-Gespräche statt?

Die Gespräche finden grundsätzlich vor dem 2. Elternsprechtag statt und dauern rund 10 Minuten. Die Termine hierfür werden zwischen Eltern und Lehrer individuell vereinbart. 

 3. Wer kann zu diesen Treffen kommen?

Prinzipiell nehmen an diesem Gespräch der Klassenvorstand, der Schüler und dessen Eltern (Vater und/oder Mutter) teil.

4. Ablauf

a) Präsentation des Schülers

Der Schüler beginnt das KEL-Gespräch mit einer Darstellung seines Lernens und seiner Erfolge:

       Was ist mir gelungen?
       Worauf bin ich besonders stolz?
       Wo habe ich mich besonders anstrengen müssen?
       Was hat mich besonders interessiert? Was hat mir weniger gefallen?·       
       Wie geht es mir in der Klassengemeinschaft? Mit wem verstehe ich mich besonders gut?·       
       Wer ärgert mich? Vor wem fürchte ich mich?
       Was hilft mir? Was hilft mir nicht?
       Was ist für mich schwierig? Was strengt mich an?
       Welchen Beruf möchte ich einmal ausüben?

b) Ergänzungen durch die Eltern und die Lehrer

Nach der Präsentation können Eltern und Lehrpersonen dem Schüler Fragen stellen. Außerdem berichten sie dem Schüler, was sie berührt, überrascht, beeindruckt, erstaunt, verwundert oder auch verstört hat.

 

c) Zielsetzung

Abschließend werden gemeinsam mit dem Kind Ziele formuliert, welche es zukünftig realisieren und umsetzen möchte. Diese Abmachungen werden schriftlich in einem Protokoll festgehalten und von allen Anwesenden unterschrieben. Auf diese Weise können Fortschritte bzgl. einer positiven Persönlichkeitsentwicklung nachweislich dokumentiert werden.