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Hospiz macht Schule (4. Klassen)

Was soll das heißen „Hospiz macht Schule“?
„Erfahren wir da was über Medizin oder worum geht´s da eigentlich?
Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse in der Hauptschule Breitenbach hatten wenig bis gar keine Vorstellung davon, was sie im Projekt „Hospiz macht Schule“ erwartet.  Am wenigsten hatten sie wohl damit gerechnet, dass es um sie selber geht. Nämlich um IHR LEBEN!!!
Um ihre Trauer, ihre Abschieds- und Verlusterfahrungen, die sie schon gemacht haben. Jede hat sich im Laufe ihres Lebens schon einmal von etwas verabschieden müssen. Vom Haustier, einer Freundin, einem geliebten Ort, von der wunderbaren Ferienzeit oder aber auch von der verstorbenen Großmutter oder einer anderen geliebten Angehörigen. Sich dieses Verlustes und der damit verbundenen Trauer bewusst zu werden tut weh. Da können Tränen fließen. Die Erinnerung daran schmerzt.

Wozu? Warum soll ich mich an etwas erinnern das mir so weh tut?
Sich erinnern und den Schmerz zulassen und aushalten können ist Teil eines Trauerprozesses. Sich dem Schmerz stellen und ihn nicht verdrängen hilft einen schweren Verlust verarbeiten zu können. Das ist ja gut und recht. Aber was hat das mit Schule zu tun?

„Hospiz macht Schule“ ist Lebensschule.
Das Projekt will Schülerinnen und Schülern die Chance geben, sich mit ihren eigenen Trauer- und Verlusterfahrungen bewusst auseinander zu setzen. So können sie erfahren, dass das Leben aus Lachen und Weinen, sowie Freude und Trauer besteht. Erwachsene tun ihren Kindern keinen Gefallen, wenn sie Sterben, Tod und Trauer tabuisieren und von ihnen fernhalten wollen. Vielmehr verstellt dieses Verdrängen den Blick auf die Fülle des Lebens und schneidet die jungen Menschen von wichtigen Lebenserfahrungen ab.

Denn Fragen des Sterbens sind immer auch Lebensfragen!
Stellen wir uns diesen Fragen immer  ab und zu mal????

Liebe Grüße an die beiden Klassen ihr ward ganz toll und hoffe es hat euch spaß gemacht.